Schon während meines Medizinstudiums und der Ausbildung zur Kinderärztin interessierte mich ganz besonders die Kinderseele: Was sie braucht, um gesund zu sein, sich gesund zu entwickeln und ihr Einfluss auf den Körper. Und ebenso die Sorgen der Eltern: was sie brauchen, um Vertrauen zu sich und zu ihrem Kind haben zu können. Und wie Verbundenheit entsteht zwischen Eltern und Kind. 

Diese Fragen beschäftigen mich. Und die Antworten, die ich in vielen Büchern und Ausbildungen fand, begeisterten mich. 

Mit der Zeit wurden diese psychologischen Aspekte immer mehr zu einem Schwerpunkt meiner Arbeit. Ich absolvierte eine tiefenpsychologische orientierte Weiterbildung zur Psychotherapeutin und arbeitete zuletzt parallel zu meiner kinderärztlichen Tätigkeit in einer kinderjugendpsychiatrischen Klinik. Daneben schloss ich eine Traumatherapie-Ausbildung (PITT-KID®) sowie mehrere körperpsychotherapeutisch- und bindungsorientierte Ausbildungen ab. 

Seit 2021 arbeite ich als Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche in eigener Praxis und freue mich junge Menschen und ihre Familien ein Stück ihres Weges begleiten zu dürfen. 

An meinem Beruf begeistern mich vor allem das Miterleben der Entwicklungspotenziale und das Aufblühen meiner jungen Patienten: Wenn sie nach einer Krise wieder Hoffnung schöpfen und gefestigt dem Leben gegenübertreten.

Wenn sie das Leben wieder genießen. 

Wenn ihr wahres, inneres Wesen immer mehr Raum bekommt und sich ausdrücken kann. 

Beruflicher Werdegang

seit 2021

eigene Privatpraxis für Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen in Konstanz

2017-2020

Weiterbildung tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (Ärztliche Akademie für Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen e. V., München) mit abschließender Erlangung der Zusatzbezeichnung für Psychotherapie

2018-2020

Mitarbeit in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -Psychotherapie in Neuburg/Donau

2014-2020

als Kinderärztin niedergelassen in eigener Praxis in Ingolstadt

2014-2017

Mitarbeit im ambulanten Kinder-Palliativteam bei ELISA e. V., Neuburg/Donau

2011

Promotion (Universität Würzburg)

2013

Facharztanerkennung für Kinder- und Jugendmedizin

2007–2013

Facharztausbildung Kinder- und Jugendmedizin in Kinderklinik und  Kinderarztpraxis (Dortmund und Ingolstadt)

2000–2007

Studium der Humanmedizin in Marburg und Würzburg

Weiterbildungen

Regelmäßige Fortbildungen und Supervisionen sind für mich selbstverständlich zur Qualitätssicherung meiner Arbeit.

Seit 2019

in Ausbildung: Tune in to Children (angelehnt an Somatic Experiencing) bei Alé Duarte, Wien und München

2020 / 2021

Bindung und Körperpsychotherapie bei Thomas Harms, Hude/Bremen

2020

Intro Somatic Experiencing (Itta Wiedemann, Nürnberg)

2018

Ausbildung zur BodyTalk-Access-Technikerin (Gerda Deubzer, Passau)

2017 / 2018

Ausbildung zur PITT-KID®-Therapeutin (Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie für Kinder und Jugendliche bei Dr. Andreas Krüger, IPKJ, Hamburg)

2017

Ausbildung zur SAFE®-Mentorin (Prof. Dr. K. H. Brisch, München)

2014

Ausbildung in Pädiatrischer Palliativmedizin (Kinderpalliativzentrum Datteln)

Tiefenpsychologische Therapie

In der Tiefenpsychologie geht man davon aus, dass verdrängte Konflikte des Unterbewusstseins durch aktuelle belastende Lebenssituationen an die Oberfläche kommen. Kinder und Jugendliche lernen im geschützten Rahmen der tiefenpsychologischen Therapie eigene Emotionen wie zum Beispiel Ärger, Trauer, Angst und Wut wahrzunehmen und auszudrücken. 

Traumatherapie

Bei der Arbeit mit Patienten, die unter Traumatisierungen leiden, arbeite ich schwerpunktmäßig mit der PITT-KID®-Methode. diese Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie für Kinder und Jugendliche ist eine manualisierte Behandlungsmethode, speziell auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen angepasst. 

Therapie frühkindlicher Regulationsstörungen

Im Zentrum steht dabei die Bindungsstärkung zwischen Eltern und Kind durch Stabilisierung und Selbstanbindung der Bezugspersonen. Dies gelingt unter anderem durch Körperberührungen, Körperwahrnehmungsübungen und Atemtechniken. Durch die innere Entspannung und Zentrierung verbessert sich die Kontakt- und Beziehungsfähgigkeit zwischen Eltern und Kind.

Körperpsychotherapeutische Ansätze

In der körperorientierten Psychotherapie geht man davon aus, dass Körper, Seele und Geist eine Einheit darstellen und untrennbar miteinander verbunden sind. Zur Selbstregulation und Selbstanbindung kommen Atem- und Berührungstechniken, achtsamkeitsbasierte Körperwahrnehmungsübungen und Imaginationsverfahren zum Einsatz.