Psychotherapie für Kindergarten- und Schulkinder

Woran merkt man, dass ein Kind therapeutische Unterstützung braucht?

Kinder in diesem Alter reagieren oft nicht unmittelbar auf Belastungen, sondern eher indirekt. Sie zeigen dann ein Verhalten, was zunächst nicht immer nachvollziehbar ist. Oft fallen diese Veränderungen zum Beispiel in Situationen auf, die nichts direkt mit den Ursachen zu tun haben.

So kann es sein, dass Kinder dieses Alters folgende Auffälligkeiten zeigen:

Stimmungsschwankungen

Rasche und extreme Stimmungsschwankungen

Verhaltensauffälligkeiten

z. B. sehr aggressives oder sehr zurückgezogenes Verhalten

Essstörungen

Sehr viel oder sehr wenig bzw. sehr ausgewähltes Essen

Entwicklungs-, Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten

mit Ablenkbarkeit, Vergesslichkeit, Schwierigkeiten Aufgaben zu Ende zu bringen

Impulsives Verhalten mit Bewegungsunruhe

Nicht warten können, rastlose Aktivität, Probleme Bedürfnisse aufzuschieben

Probleme in Kindergarten, in Schule, mit Gleichaltrigen

Schulangst, Mobbing, Aggressivität

Schlafstörungen

Einschlaf-/Durchschlafstörungen

Ängste

Trennungsangst, Phobien, generalisierte Angst, soziale Angst

Emotionale Störungen

z.B. Niedergeschlagenheit, lebensmüde Gedanken

Ausscheidungsstörungen

Einnässen, Einkoten

Wie geht es den Eltern dabei?

Überforderung

Die Eltern fühlen sich oft überfordert, ratlos und hilflos, weil die bisherigen Versuche ihr Kind zu unterstützen bzw. das auffällige Verhalten in den Griff zu bekommen ohne Erfolg geblieben sind.

Verunsicherung

Sie machen sich Sorgen und fühlen sich verunsichert.

Selbstzweifel

Sie zweifeln an ihrer Kompentenz als Eltern.

Angst vor Ausgrenzung

Sie haben Angst, dass ihr Kind und/oder sie selbst aufgrund der oben genannten Probleme ausgegrenzt werden. 

Hoffnungslosigkeit

Sie wissen nicht mehr, wie sie ihrem Kind noch helfen könnten und fühlen sich hoffnungslos.

In solchen belastenden Situationen ist es natürlich, dass solche Gefühle aufkommen. Sie müssen nicht allein damit zurechtkommen, sondern können sich jederzeit vertrauensvoll an mich wenden.

Melden Sie sich gerne für eine Begleitung Ihres Kindergarten- oder Schulkindes

Ich möchte Sie ermuntern, sich bei solchen Schwierigkeiten und Gefühlen für eine unterstützende Begleitung zu melden. Oft reichen schon wenige Beratungs- oder Therapiesitzungen aus, um eine Besserung der Situation zu erzielen. Nach einem ersten Kennenlerngespräch finden wir die passende Therapiemethode für Ihr Kindergarten- oder Schulkind.

Freies Spiel und Kreativität als Therapie bei Kindergartenkindern

Therapeutisch stehen bei kleineren Kindern das freie Spiel und der kreative Ausdruck im Vordergrund. So wird eine Vertrauensbasis geschaffen, in der Ihr Kind sich wohlfühlen kann.

Beratung und Psychotherapie für ältere Kinder

Ältere Kinder suchen teilweise eher das Gespräch. Bei allen Altersgruppen unterstütze ich den therapeutischen Prozess gerne mit Achtsamkeits-, Imaginations- und Entspannungsübungen sowie mit körperpsychotherapeutischen Methoden. Näheres hierzu finden Sie unter Therapieangebote Therapieangebote.

Ziel ist vorrangig die Steigerung von Stabilität, Selbstwert und Selbstwirksamkeit.

In einem ca. vierwöchigen Rhythmus finden außerdem Gespräche mit den Eltern bzw. wichtigen Bezugspersonen statt. Diese Gespräche sind für das Gelingen einer Therapie von Kindergarten- und Schulkindern sehr bedeutsam, weil das Kind untrennbar mit dem ganzen Familiensystem verbunden ist.

Elterngespräche bieten eine gute Möglichkeit diese Dynamiken zu reflektieren. Wichtig ist mir hier eine ressourcen- und lösungsorientierte Begleitung der Eltern, um sie für herausfordernde Situationen zu stärken und nachhaltig zu unterstützen.